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.Bilder können angeklickt und so vergrößert und virtuell " umgeblättert " werden Löwenzahn... und ein MarienkäferchenMaterial:Broschen aus geschwärztem und gewachstem Stahl, selbst aufgenommene und bearbeitete Fotos auf Mixed Media ( keramikähnliches Material- wetterfest und unempfindlich- genaue Zusammenstellung wird nicht verraten :-) ) , Blattgold Bei diesem Schmuck wurde ich vor allem auf den ersten Blick durch die Schönheit und die Anziehungskraft des Löwenzahns inspiriert.Nach einem wirklich sehr langen und kalten Winter, nach welchem mich ich ein wenig schwermütig und melancholisch fühlte, weil ich nunmal ein absolutes "Sommerkind" bin, sollte ich für eine Ausstellung ein neues Thema bearbeiten und mir fiel absolut nichts ein, das mich in irgendeiner Weise inspirierte.Normalerweise gehe ich dann spazieren oder schaue mir irgendetwas in der Natur genau an.Oft reichen mir dann die Formen, Farben und Strukturen, scheinbare Kausalitäten oder Naturphänomene durch die ich mich ergriffen fühle und die ich dort vorfinde, als neue Inspirationsquellen.Endlich - nach einer gefühlten Ewigkeit- blitzten dann auch die ersten Sonnenstrahlen durch die nicht mehr ganz so regenreichen Wolken und erwärmten die Erde für mehr als nur einen Tag.Eines Morgens spazierte ich auf die Wiese und vor mir erblühte alles in kräftigem Sonnengelb!Es war, als hätte der Löwenzahn die kalten Tage - auch in mir- vertrieben: die Sonne ging auf!Sofort wußte ich: das wird mein nächstes Thema!Also machte ich Fotos und stellte für mich fest, dass ich begann die Pflanzen zu personifizieren- ich entdeckte stolze Pflanzen, die ihre Köpfe ganz weit aus der Wiese reckten- und ich entdeckte ängstliche, die sich im Schatten anderer versteckten...es gab große, kleine, "freche" ,"lustige", "zurückhaltende"....Pflanzenindividuen.Ausserdem beobachtete ich über die nächsten Wochen hinweg die Veränderung des Löwenzahns und hielt auch diese mit meiner Digitalkamera fest.Ich hatte das Gefühl, dass sie mir deutlich die Allegorie für den Kreislauf des Lebens, die ständige Veränderung, eine Art Metamorphose (auch von Empfindungszuständen) vor Augen hielten.Viele veränderten mit der Zeit ihre Blütenblätter- Sie bekamen Flecken durch die Sonne, den Regen- sicherlich durchlebten sie auch noch den ein oder anderen nächtlichen Frost oder ein Insekt, das sich von Zeit zu Zeit auf ihnen niederließ...- Einige trugen dies mit Stolz und Würde, denn sie senkten ihre Köpfe nicht, behielten die Fassung, zeigten Selbstbewußtsein.Ich, als Fotograf und Beobachter hatte das Gefühl, als präsentierten sie sogar gerne die Spuren ihres Lebens als Zeichen ihres abenteuerreichen und spannenden Seins.Andere hingegen neigten die Köpfe- sie schienen voller Trauer und Scham, aufgrund ihrer Lebensspuren.Die Veränderungen machten ihnen zu schaffen und sie wirkten müde.Ihre Kraft ließ nach- das Gelb leuchtete nicht mehr.Und eines Morgens sah ich dann, wie all diese pflanzlichen Individuen die gelben "Köpfe" verschlossen. Sie zogen sich zurück und irgendetwas ging tief in ihrem Inneren vor.- So komplex und geheimnisvoll, dass man es als Betrachter schwer verstehen und nachvollziehen konnte und kann.Die ehemals gelbe Blume war nur mit sich und in sich.Einige Tage später erschienen sie wieder:viele ganz fligrane Blumenköpfe, die ihr Äußeres - und somit scheinbar auch ihr Wesen-komplett verändert hatten.Wir nennen sie nun auch Pusteblume, nicht mehr Löwenzahn.Die Pflanze durchlebte eine Art Metamorphose.Nun breitete sie ihre grau, weißen Schirmchen auf ihrem Kopf aus, wie kleine Windantennen oder Fühler, bereit den richtigen Zeitpunkt das richtige "Reisewetter" zu ertasten.(Denn wer reist schon gerne ohne Rückenwind und ohne die geringste Chance SEIN Ziel erreichen zu können!?)Und alle schienen das gleiche Wissen um die nun folgende Mystik des Lebens zu teilen.Alle standen aufrecht und warteten voll Spannung auf den richtigen Windstoß, der ihre Schirmchen hoffentlich weit über das Land tragen würde.Der letzte Flug...bevor zumindest irgendein Teil von ihnen im nächten Jahr unsere Wiesen wieder mit strahlendem Gelb erfüllen wird und der Kreislauf des Lebens sich fortsetzt...immer...und...immer....wieder von Neuem.......und zu dem Marienkäferchen: ganz versteckt unter einem blühenden Kirschzweig habe ich den ersten Marienkäfer für das Jahr 2010 entdeckt und da ich sofort Glück und Freude darüber verspürte, räumte ich im auch mit Hilfe der Fotografie einen Platz in einem meiner Schmuckstücke ein! previousPage previousPage nextPage nextPageDiese Homepage wurde erstellt mit dem MAGIX Website Maker - eigene webseite machen Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. Weitere Informationen finden Sie in magix.info - der Multimedia Wissenscommunity von MAGIX, dem Marktführer für Musiksoftware, Videosoftware und Fotosoftware. |